PRESSE

Rheinische Post vom 28. August 2017

 RP 28. August 2017 | 00.00 Uhr Goch 

Tag der offenen Tür im Sport-Treff-Goch

Goch. Endlich ist es geschafft: Der Tag der offenen Tür in der Tennishalle STG kann stattfinden, denn der Rückbau der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft nahm doch mehr Zeit in Anspruch als geplant. Alles ist, wie berichtet, fertig und auf den neuesten Stand gebracht. Tennis und Badminton auf vier Plätzen, Bowling auf vier Bahnen wird die Sportinteressierten begeistern.

 

Am Sonntag, 3. September, in der Zeit von 11 Uhr bis 17 Uhr, sind die Anlagen nicht nur zu besichtigen, sondern stehen allen kostenlos zur Verfügung. Wer Tennis oder Badminton spielen möchte, benötigt Sportkleidung und Hallenschuhe. Die Betreiber werden den Besuchern für Fragen gerne zur Verfügung stehen und auch das neue Buchungssystem erklären. Unter www.tennishalle-goch.de kann man sich jetzt schon umfassend informieren und Buchungen vornehmen. 

Die Bowlingbahnen werden dagegen direkt beim Gastronomenehepaar van Meegen gebucht, da hier oft spezielle Wünsche vorhanden sind.

Die offizielle Wintersaison in der gut belegten Tennishalle beginnt am 18. September. Nur noch wenige Stunden sind an den Wochentagen buchbar. Unentschlossene sollten sich deshalb schnell melden. Bei schönem Wetter bewirtet Gastronom Eddi auch auf der neuen Außenterrasse. Sein Speisen- und Getränkeangebot stellt er ebenfalls vor. An diesem Tag ist Mitinvestor Willi Girmes für das Entertainment zuständig.

 

Auf einem Tennsiplatz kann man mittels eines Aufschlagmessgerätes testen, ob man an den Geschwindigkeitsrekord von Samuel Groth mit 263 km/h herankommt. Bei den Damen führt die Rangliste nicht Serena Williams mit 208 km/h an, sondern die Deutsche Sabine Lisicki, die noch drei km/h härter aufschlug. Jeder Teilnehmer an diesem Wettbewerb hat vier Aufschläge, dem Sieger oder der Siegerin winkt ein toller Preis.

 

Quelle: RP Volker Wernick / Foto: Gottfrid Evers

Rheinische Post vom 11. Juli 2017

RP 11. Juli 2017 | 00.00 Uhr Goch

Gocher können wieder Tennis spielen

Goch. Vier Hallentennisplätze, vier Badmintonplätze und vier Bowlingbahnen - vier Gocher haben die STG-Halle wieder für den Sport hergerichtet. Spielbetrieb ab sofort.

Es gibt sie wieder: Die Tennis-Halle in Goch hinter dem Hubert-Houben- Stadion ist reaktiviert. Ab sofort können vier Hallentennisplätze, vier Badmintonplätze und vier Bowlingbahnen genutzt werden. "Das sind beste Bedingungen für Tennis", sagt Rudolf Lange, heute Pensionär und früher zunächst Stadtdirektor, später Bürgermeister und zum Ende seiner Laufbahn Stadtwerke-Chef von Goch. Zusammen mit Rolf Peters, dem über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Entertainer Willi Girmes und Paul Thoneick gründete er eine Betriebs-GmbH, die nun als Pächter die ehemalige STG-Halle (Sport-Treff-Goch) betreibt.

Das Gebäude an der Marienwasserstrasse mit einer Gesamtfläche von 4000 Quadratmetern diente im Jahr 2016 zwischenzeitlich als Unterkunft für Flüchtlinge. Ende 2015 wurde seitens der Stadt Goch beim Umbau zum Flüchtlingsheim darauf geachtet, dass der Hallenboden erhalten bleibt. Er wurde mit Folie abgedeckt und geplankt. Die Sanitäranlagen wurden auf Podesten eingebaut, konnten ohne Probleme entfernt werden.

"Beim Rückbau zu einer Sportstätte haben wir viel Engagement eingesetzt und auch Geld investiert. Der Hallenboden aber war in einem einwandfreien Zustand und musste nur gereinigt werden", erzählen die Organisatoren von den Arbeiten zu Beginn des Jahres 2017 und betonen im selben Atemzug, dass das Vorhaben ohne die gute Kooperation mit Bürgermeister Ulrich Knickrehm und dem Kommunalbetrieb der Stadt Goch nicht möglich gewesen wäre.

Beim Rundgang mit der Rheinischen Post wird die 3000 Quadratmeter große Halle präsentiert, in der Tennis und Badminton gleichzeitig gespielt werden können. Auch bei den derzeit hohen Sommertemperaturen herrscht hier ein angenehm kühles Klima von 18 bis 19 Grad. Neu ist die LED-Beleuchtung. "Gutes Licht ist sehr wichtig beim Tennis in der Halle", weiß Lange, der seit 35 Jahren selber aktiv Tennis spielt.

Neben der großen Halle wurde auch der Bowling-Bereich mit einem modernen Computersystem versehen. Für jede der vier Bahnen gibt es eine Anzeigetafel, auf der die Spieler ihre Punkte ablesen können. "Die Bowling-Bahn kann zum Beispiel natürlich auch für Firmenfeiern oder Geburtstagsfeiern von Kindern und Jugendlichen gebucht werden", so die Idee der vier Gocher "Macher".

Eine weitere Idee sei auch, hier eine "After-Work-Party" zu veranstalten. Angedacht sind zudem noch ein Bowling-Cup oder andere Wettbewerbe. Wie früher gibt es eine Gastronomie, die vom Ehepaar van Meegen aus Kevelaer betrieben wird.

Bei einem Tag der offenen Tür Ende August soll die gesamte Anlage schließlich der Öffentlichkeit präsentiert werden. Wer vor der Zwischen- Nutzung bereits gebucht hatte, kann ohne Aufpreis weiterspielen.

Mieten kann man die Plätze und Bahnen über ein Buchungssystem im Internet auf der Homepage www.Tennishalle-Goch.de oder unter der Telefonnummer 02823 4198607. 

 

Quelle: RP Antje Thimm / Foto: Gottfrid Evers

Rheinische Post vom 31. Januar 2017

RP 31. Januar 2017 | 00.00 Uhr Goch

Wiedergeburt der Gocher Tennishalle

 

Goch. Die Stadt Goch hatte die frühere STG-Halle erworben, um sie der Bezirksregierung als Notunterkunft für Flüchtlinge anbieten zu können. Seit Herbst steht sie leer. Vier Privatleute gründen GmbH und mieten Halle von der Stadt an. 

Vor dem Umbau im Herbst 2015 hatten die Akteure Weitsicht an den Tag gelegt: Unterhalb der Spanplatten, die als Fußboden für die Flüchtlingsunterkunft verlegt wurden, blieb der Tennishallenbelag erhalten. Ziel: Wenn alles wieder ab- und ausgebaut sein würde, was zur Unterbringung von Menschen nicht nötig ist, sähe die Halle an der Marienwasserstraße wieder aus wie eine Tennishalle. Und genau das soll sie auch wieder werden. Eine Gruppe aktiver Tennisspieler des örtlichen Clubs will sie künftig betreiben.

Bis Oktober hatte die Bezirksregierung die frühere STG-Halle (Sport- Treff Goch) als Notunterkunft genutzt. Etwa 140 Menschen waren dort jeweils für kurze Zeit untergebracht. Die Stadt hatte das 3000 Quadratmeter große Gebäude von einer Eigentümergemeinschaft erworben, die sich bereits seit einiger Zeit von der Freizeitstätte trennen wollte. Denn Tennis ist längst nicht mehr so angesagt wie vor Jahrzehnten, entsprechend schwierig ist es, damit Geld zu verdienen. Die händeringende Suche der Bezirksregierung nach großen Einrichtungen zur Unterbringung von Flüchtlingen brachte die beiden Seiten zueinander. Zumal die Stadt Goch froh war, auf diese Weise keine für den Schul- und Vereinssport genutzte Turnhalle abtreten zu müssen. Doch inzwischen wird landesweit ein Großteil der Unterkünfte nicht mehr benötigt, die Gocher Halle steht seit Monaten komplett leer.

 

Dass weniger Menschen Tennis spielen als früher bedeutet nicht, dass die heute noch Aktiven weniger dringend Hallenplätze suchen. Insbesondere im Winter (und schlechtes Wetter gibt's bei uns in jeder Jahreszeit) sind die Sportler auf eine Halle angewiesen. Seit Ende 2015 konnten sie allenfalls zwei Plätze im Hotel de Poort nutzen oder mussten sich außerhalb der Stadtgrenzen umsehen. Diese Situation soll bald wieder der Vergangenheit angehören.

Volker Wernick, Mannschaftsführer der Herren 60+ und außerdem Kreisjugendwart, erzählte der RP von dem Vorhaben. "Vier Männer aus dem Seniorenbereich des Gocher Tennisvereins gründen eine GmbH und mieten die Anlage von der Stadt Goch. Wir werden wie früher vier Tennisplätze, dazu Badminton und die Bowlinganlage anbieten. Auch die Gastronomie für Getränke und kleine Speisen wird wiederbelebt." Die früheren Abonnenten, die vor anderthalb Jahren ganz plötzlich mit dem Aus der Tennishalle konfrontiert wurden, bekamen jetzt Briefe zugeschickt, aus denen zum nächsten Winter ein Vorzugsrecht für Reservierungen hervorgeht. Die Preise sollen in etwa dem gewohnten Rahmen entsprechen - mit Sonderkonditionen für Vereine und Schulen.

Seit Wochen ist ein örtlicher Tischler mit dem Rückbau der Inneneinrichtung befasst. Insbesondere muss der Fußboden demontiert werden, Zwischenwände werden entfernt, und auch das Podest, auf dem die Sanitäranlagen standen, kann weg. Bettgestelle und Matratzen sind fertig zum Abholen. Ende Februar, so der Auftrag an die Handwerker, muss der frühere Zustand wiederhergestellt sein. Alles ist in bestem Zustand, die Zwischennutzung hat der Halle offensichtlich nicht geschadet. Wenn der Vertrag mit der Stadt geschlossen ist, kann der Filzball wieder fliegen. "Planungssicherheit zu haben ist auch für unsere Leistungssportler wichtig", weiß Wernick. Nicht zuletzt der Jugend- Kreiskader könne dann wieder in Goch trainieren.

 

Quelle: RP Anja Settnik / Foto: Gottfrid Evers